Stand des Wissens zur Magnetfeldtherapie


Allgemein gilt, dass pulsierende Magnetfelder aufgrund ihrer materiedurchdringenden Eigenschaften auf jede Zelle im Körper einwirken können. Der Angriffspunkt ist dabei in erster Linie die durch den Ionenaustausch stromführende Zellmembran. Daneben spielen die elektromagnetische Wechselwirkung und die Resonanz als Medium der Informationsübertragung zwischen Magnetfeld und Zelle eine wichtige Rolle.

Magnetfeld ist nicht gleich Magnetfeld und nicht jedes Magnetfeld ist für eine erwünschte Zellaktivierung passend.

Überraschenderweise sind es nicht die hohen Magnetfeldstärken, die eine hohe Wirkung erzeugen. Besonders aktivierend scheinen in erster Linie die niedrigen Feldstärken zu sein, die sich maximal in Höhe des natürlichen Erdmagnetfeldes bewegen. Zu erklären ist dieses Phänomen mit dem „biologischen Fenster", über das jeder Organismus verfügt.

Das "Biologische Fenster" wurde entdeckt durch die Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern mehrerer Universitäten Deutschlands Anfang der 90iger Jahre. Dieses Fenster repräsentiert bestimmte Frequenzen und bestimmte sehr niedrige Intensitäten der Feldstärke der Pulse, die diese signifikante physiologische Wirkung erbringen.

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